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KI-Kennzeichnungspflicht

KI-Kennzeichnung bedeutet, von KI erstellte oder wesentlich veränderte Inhalte sowohl sichtbar am Post als auch unsichtbar in den Metadaten zu markieren.

KI-Kennzeichnung bezeichnet die Praxis, offenzulegen, dass ein Bild, Video oder Audioclip von KI erstellt oder wesentlich verändert wurde, entweder als sichtbare Markierung im Post oder als maschinenlesbare Metadaten, die direkt an der Datei hängen. Meta, TikTok und YouTube betreiben jeweils eine eigene Version davon: einen 'KI-Info'-Hinweis auf Instagram und Facebook, eine Pflichtkennzeichnung bei TikTok für realistische KI-Bilder oder -Audios, und YouTubes Offenlegungspflicht für veränderte oder synthetische Inhalte, jeweils durchgesetzt sowohl durch Selbstangabe der Creator als auch durch automatische Erkennung.

In der EU legt Artikel 50 des AI Act eine rechtliche Ebene über die Plattformregeln: Anbieter generativer KI-Systeme müssen synthetische Ausgaben maschinenerkennbar markieren, die Pflicht gilt ab dem 2. August 2026.

Das technische Rückgrat der meisten Kennzeichnungssysteme sind C2PA-Metadaten, denn eine sichtbare Markierung lässt sich wegschneiden, signierte Metadaten wandern aber mit der Datei mit. Brandlix versieht jedes selbst erstellte KI-Bild und -Video automatisch mit genau dieser maschinenlesbaren Markierung, bevor es überhaupt eine verbundene Plattform erreicht.

Beispiele

  • Ein KI-generiertes Produktfoto läuft auf 3 Plattformen, jede mit eigenem KI-Hinweis, aber denselben zugrunde liegenden Metadaten.
  • Eine Marke veröffentlicht nach dem 2. August 2026 in der EU 50 KI-generierte Video-Ads, jede davon mit Pflicht zu einer maschinenlesbaren Kennzeichnung.

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